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02.12.2020MKK: Monatsmeldung November 2020 – Kommunale Spitzenverbände präsentieren Zukunftsstrategien für Kommunale Jobcenter

MKK_Monatsuebersicht_November_2020.pdf
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Die hessischen Kommunalen Jobcenter auf dem Weg in die Zukunft!


Als wichtigen Pfeiler der sozialen Daseinsfürsorge in den Regionen und als Innovationstreiber in der öffentlichen Verwaltung sehen sich die Kommunalen Jobcenter in Hessen. In einem Zukunftspapier haben sie die Eckpunkte ihres Selbstverständnisses und acht zentrale strategische Ansätze für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit dargestellt. In einer Sondersitzung hat der Gemeinsame Ausschuss der hessischen Kommunalen Jobcenter (KJC), des Hessischen Landkreistages (HLT) und des Hessischen Städtetages (HStT) das Papier unlängst verabschiedet. Die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) werden bundesweit, je nach Wohnort, entweder von Kommunalen Jobcentern in alleiniger kommunaler Verantwortung oder von gemeinsamen Einrichtungen zusammen mit der Agentur für Arbeit erbracht. Verantwortliche aus der hessischen Politik und Verwaltung waren bei der Einführung des SGB II im Jahr 2005 Vorreiter in dem Bestreben, die kommunale Eigenverantwortung bei der Umsetzung in den Vordergrund zu stellen, in dem die Kommunalen Jobcenter als Alternative zu den gemeinsamen Einrichtungen etabliert wurden. Die Arbeitsgemeinschaft der KJC in Hessen hat strategische Ansätze formuliert, mit denen diese die Herausforderungen der Zukunft bewältigen wollen. Dazu gehören die weitere Digitalisierung ihrer Dienstleistungen, ebenso wie Innovationsansätze in den Kommunalen Jobcentern und eine Offensive zur Personalsicherung und Personalentwicklung. Dabei bekennen sie sich zu einer Politik von Offenheit und Transparenz und einem Dialog mit der Öffentlichkeit, der auch kritische Punkte nicht auslässt. Sie fordern für die engagierte Arbeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung und weiterhin Rückendeckung durch die Politik in den Kommunen, auf Landes- und Bundesebene.
Das Zukunftspapier „Die hessischen Kommunalen Jobcenter auf dem Weg in die Zukunft" steht hier zur Verfügung.

Main-Kinzig-Kreis wirkt aktiv mit

Mitarbeitende des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) im Main-Kinzig-Kreis (MKK) waren Teil des Redaktions-Teams, welches das Zukunftspapier der Hessischen Kommunalen Jobcenter entwickelt und formuliert hat. „Unser Anspruch lautet, aktiv die Rahmenbedingen für unseren gesetzlichen Auftrag mit zu gestalten", erläutert Susanne Simmler, Verwaltungsratsvorsitzende des KCA. „Wir sind eine Optionskommune der ersten Stunde und wir sehen klar die Vorteile der kommunalen Eigenverantwortung", gibt sich die Erste Kreisbeigeordnete überzeugt. Beate Langhammer, Vorstandsvorsitzende des KCA, pflichtet ihr bei: „Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Wir stehen vor immer neuen Herausforderungen. Das bedeutet, dass wir als moderne und bürgerfreundliche Verwaltung frühzeitig die Weichen für eine digitalisierte und noch dienstleistungsorientiertere Sozialverwaltung stellen müssen." Der Main-Kinzig-Kreis sieht sich dazu – im Einklang mit den anderen hessischen KJC – auf dem richtigen Weg.

Aktueller Überblick

Die Quote der Arbeitslosen nach dem SGB II liegt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 3,2 Prozent. Das entspricht im November 2020 exakt 7.273 Arbeitslosen im MKK. Die Anzahl der Leistungsbezieher nach dem SGB II betrug in diesem Zeitraum 24.736 Personen. Es gelang dem Jobcenter im November 318 Arbeitsuchende in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Zahl der Neuanträge lag bei 553. Im gleichen Zeitfenster nahmen 932 Klientinnen und Klienten des KCA-Jobcenters an einer Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung teil. Zusätzliche Informationen finden sich in der beigefügten Übersicht.

Zukunft der Sozialverwaltung – im Bund und in Hessen

Am 30. November hat der Deutsche Landkreistag (DLT) in Berlin das Strategische Leitbild der Kommunalen Jobcenter 2030 veröffentlicht. Beide Papiere reflektieren den Willen der Kommunalen Jobcenter sowohl in Deutschland als auch in Hessen, dauerhaft die soziale Daseinsfürsorge für arbeitsuchende Menschen, die Grundsicherung beziehen, zu prägen. Die KJC wollen die soziale Landschaft vor Ort auch in Zukunft entscheidend mitgestalten. Auf diesem Weg sehen sie sich als innovative Partner, die ehrgeizige Ziele verfolgen und sich an anspruchsvollen Maßstäben messen lassen. Im gemeinsamen und zukunftsorientierten Handeln werden sie dem bundesweiten Anspruch der Kommunalen Jobcenter gerecht: #Stark.Sozial.VorOrt.


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(v.l.) Anke Kasseckert, Zentrales Belegungsmanagement APZ, Erika Kollmann, Koordination Arbeitsmarkt- und Integrationsprojekte KCA, Sanja Kovac und Robert Steingrübner, stellvertretender Geschäftsführer APZ


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