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Schwarz auf Weiß

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10.09.2020Main-Kinzig-Kreis: Neue GfW-Geschäftsführerin empfängt Delegation des KCA-Jobcenters

Starke Zusammenarbeit fortsetzen


Die Gesellschaft für Wirtschaftskunde (GfW) in Hanau ist seit vielen Jahren ein strategischer Partner des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA), wenn es darum geht, Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Den Wechsel in der Geschäftsführung der GfW nahmen KCA-Vorständin Beate Langhammer und Corinna Geßinger, Referatsleiterin Markt und Integration im KCA, Anfang September zum Anlass für einen Besuch in Hanau. Die neue GfW-Geschäftsführerin Christine Paetzel empfing die KCA-Delegation und führte diese durch die Werkstätten und Schulungsräume ihres Bildungsträgers. Die Zusammenarbeit beider Organisationen reicht viele Jahre zurück und hat sich vor allem im Zuge des erhöhten Zuzugs von Flüchtlingen ab 2015 bewährt. „Die GfW war und ist neben unserem kreiseigenen Bildungsträger aQa eine wichtige Säule für uns, wenn es darum geht, die Kompetenzen von Arbeitsuchenden insbesondere mit Fluchthintergrund in der Praxis zu erproben und Orientierung für die weitere Integration zu gewinnen", so Beate Langhammer. Darüber hinaus offeriert die GfW den Klientinnen und Klienten des KCA vielfältige Möglichkeiten – von speziellen Schulungen wie dem nach Werkstoffen und Methoden differenzierten Schweißerschein bis hin zu vollständigen außerbetrieblichen Berufsausbildungen etwa im Frisörhandwerk.

Im Austausch der Arbeitsmarktexpertinnen stand die anhaltende Corona-Krise im Fokus. Zum einen diskutierte man die besonderen Herausforderungen, die mit einem hygiene-konformen Unterricht einhergehen. Zum anderen tauschte man sich über Konsequenzen für den Wirtschaftsraum Main-Kinzig aus. Beide Institutionen engagieren sich insbesondere im Bereich der Berufsausbildung. „Uns eint das Ziel, dass wir einen Einbruch des Ausbildungsmarktes aufgrund des Coronavirus unbedingt verhindern wollen", erläutert Corinna Geßinger. Die GfW unterstützt die Initiative EXAM KKU, bei der es um externes Ausbildungsmanagement für Klein- und Kleinstunternehmen geht. So will man vermeiden, dass diese wesentlichen Stützen der Dualen Ausbildung sich aufgrund eines immer schärferen Fachkräftemangels und schwindenden Bewerber-Pools aus der Ausbildung zurückziehen. Das KCA fördert mit der durch die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler angestoßenen Initiative „Impulse 2020 – Berufswege starten" Unternehmen mit bis zu 8.080 Euro, die benachteiligten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz bieten. Um dieses Instrument noch bekannter zu machen, haben sich KCA und GfW darauf verständigt, gezielt Unternehmen aus dem Netzwerk der GfW anzusprechen. „Wir bündeln als Partner unsere Kräfte, um gemeinsam den regionalen Ausbildungsmarkt zu stärken", waren sich Langhammer und Paetzel zum Abschluss ihres Gespräches einig. Michael Krumbe, Vorstandsvorsitzender des KCA-Jobcenters, zeigte sich sehr zufrieden über diesen Konsens und resümierte: „Mit Reinhold Maisch stand über viele Jahre ein anerkannter Fachmann an der Spitze der GfW, wir sind absolut zuversichtlich, dass Christine Paetzel hier wird anknüpfen können. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit!"


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