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Schwarz auf Weiß

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02.04.2019Odenwaldkreis: „Girls´Day“ -Teilnehmerinnen schauen Vermittlungs- und Maßnahmencoachs über die Schulter

Ein Kurztrip durch die Abteilungen des Kommunale Job-Centers inklusive Stippvisite beim Maßnahmenträger InA gGmbH – gemeinnützige Gesellschaft zur Integration in Arbeit

Wie sonst nur Kunden der Maßnahme „Service Point Bewerbungen“ beim Maßnahmenträger InA gGmbH übten sich am „Girls´Day“ zwei Schülerinnen der Theodor-Litt-Schule Michelstadt im Schreiben ihres Lebenslaufs und erhielten vielfältige Einblicke in die Arbeit der Maßnahmencoachs. Fotos: Jana Brendel / InA gGmbH

Welche Aufgaben hat eigentlich jemand, der im Kommunalen Job-Center (KJC) arbeitet und sich um Menschen kümmert, die bereits längere Zeit ohne Arbeit sind und die auf SGB II Leistungen angewiesen sind? Und welche Möglichkeiten gibt es, Menschen wieder ins Arbeitsleben zu integrieren?

Das wollten vier Schülerinnen aus Michelstadt genau wissen. Sie bekamen deshalb die Möglichkeit, beim diesjährigen, bundesweiten „Girls´Day“ den Vermittlungscoachs des Kommunalen Job-Centers des Odenwaldkreises und den Coachs beim Maßnahmenträger InA gGmbH über die Schulter zu schauen.

Veronika Aßmann, Vermittlungscoach im Team U25, nahm Yaren Can und Elif Kilicaslan vom Gymnasium in Michelstadt in Empfang. Die beiden Schülerinnen hatten sich explizit gewünscht Einblicke in die Arbeit des Kommunalen Job-Centers zu bekommen. Das Team U25, das sich um die Beratung und Vermittlung von jungen SGB II -Leistungsempfängern bis zum 25. Lebensjahr kümmert, lud die Gymnasiastinnen deshalb auf eine kleine Reise durch das KJC ein.

Die Siebtklässlerinnen lernten den Weg kennen, den Kunden in der Regel nehmen, wenn sie Leistungen vom Kommunalen Job-Center erhalten möchten - von der Antragstellung, über die Sofortberatung, die Leistungssachbearbeitung bis hin zur möglichen Teilnahme an einer Maßnahme, um den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen.

Die Schülerinnen waren überrascht von den vielen verschiedenen Aufgaben der Mitarbeiter im Kommunalen Job-Center. Besonders interessant war für die beiden Mädchen natürlich auch zu erfahren, welche Ausbildung nötig ist, um Teil des Job-Center Teams zu werden. Hierzu konnten sie mit den aktuellen „BASS“-Studenten sprechen und sich Informationen aus erster Hand holen.

Bereits seit 2011 zählt das duale Studium „Bachelor of Arts – Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS)“ zum Ausbildungsangebot des Odenwaldkreises. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (FH) Fulda hat dieser Studiengang vor allem das Ziel einer späteren Beschäftigung im Kommunalen Job-Center. Und die beruflichen Perspektiven sind sehr gut. Bisher erhielten alle Studenten des Odenwaldkreises bereits in der Endphase ihres Studiums ein Stellenangebot im Kommunalen Job-Center.

Doch nicht nur die Tätigkeit im Kommunalen Job-Center bietet Möglichkeiten mit Menschen zu arbeiten, soziale Unterstützung zu bieten und bei der Jobsuche zu helfen, wie es sich die Teilnehmerinnen des „Girls´Day“ für ihre berufliche Zukunft wünschen. Auch die Arbeit der Maßnahmencoachs bei der InA gGmbH (Integration in Arbeit), einem Tochterunternehmen des Odenwaldkreises, umfasst diese Aufgabenbereiche. Deshalb war der Maßnahmenträger auch die letzte Station der beiden Michelstädter Gymnasiastinnen.

Dort trafen sie auf Dannah Hagenlocher und Hiyab Eyob von der Theodor-Litt-Schule in Michelstadt, die ebenfalls am „Girls´Day“ teilnahmen und einen Tag lang Einblicke in die Arbeit der Maßnahmencoachs der InA gGmbH erhielten.

Dany Mansour, Teamleiter Maßnahmen bei der InA gGmbH, und seine Kollegen nahmen sich viel Zeit, um den Schülerinnen zu erklären, was genau eine Eingliederungsmaßnahme ist und welche verschiedenen Herangehensweisen es gibt, um Menschen dabei zu helfen eine neue Arbeit zu finden.

In der Maßnahme „MInA –Migranten-Integration in Arbeit“ werden beispielweise Kunden mit Migrationshintergrund bis zu zwölf Monate lang auf dem Weg hin zur Integration in Arbeit betreut und begleitet. Dabei stehen die Verbesserung der Sprachkenntnisse, Berufsorientierung und das Kennenlernen von Arbeitsabläufen in deutschen Betrieben im Mittelpunkt.

Die Stabilisierung und soziale Integration stehen in der Maßnahme „Get Back“ im Vordergrund. In einer Gruppe mit bis zu 15 Teilnehmern werden hier Schlüsselkompetenzen entwickelt und gefördert und an der Herstellung einer grundsätzlichen Beschäftigungsfähigkeit von Personen gearbeitet, die bereits lange ohne Arbeit sind. Hierfür finden unter anderem Workshops statt. Zu einem solchen Workshop wurden auch die Mädchen der Theodor-Litt-Schule eingeladen und konnten sich so ein eigenes Bild von der engagierten Arbeit der Maßnahmencoachs mit den Teilnehmern machen.

Eine ganz andere Aufgabe und Zielsetzung kommt der Maßnahme „InA Bewerbercenter“ zu. Diese unterstützt die Kunden im Bewerbungsprozess und bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt. Die Maßnahmenteilnehmer erfahren hier zum Beispiel welche Stellenangebote für sie passend sind, worauf bei der Erstellung professioneller Bewerbungsunterlagen zu achten ist oder worauf es in einem Bewerbungsgespräch ankommt.

Als praktische Übung durften alle Schülerinnen zum Abschluss, mit Unterstützung der Maßnahmencoachs, einen eigenen Lebenslauf erstellen. Vielleicht wird dieser ja, nach dem Schulabschluss der Mädchen, sogar Teil ihrer Bewerbung beim Kommunalen Job-Center oder der InA gGmbH. Das Interesse daran sei auf jeden Fall geweckt, so die Rückmeldung der vier Teilnehmerinnen des diesjährigen „Girls´Days“.


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