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Schwarz auf Weiß

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12.12.2018Main-Kinzig-Kreis: KCA und AQA organisieren Gesundheitsförderung für Arbeitsuchende

Gesundheit, Gemeinschaft, Gespräch

Teilnehmende des freiwillingen Angebotes zur Gesundheitsförderung

Wer sich gesund ernährt, Bewegung in den Tagesablauf integriert und wiederkehrenden Herausforderungen strukturiert begegnet, der hat wirksame Instrumente in der Hand, um Stress und dessen krankmachenden Folgeerscheinungen zu trotzen. Diese grundlegende Erkenntnis gilt nicht nur für Menschen, die bereits im Erwerbsleben stehen, sondern gerade auch für Arbeitsuchende. Das Jobcenter des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) organisiert daher derzeit für seine Klientinnen und Klienten zum zweiten Mal das Programm „AktivA – Aktive Bewältigung von Arbeitslosigkeit“. AktivA finanziert sich aus Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen, die deren Verband (vdek) verwaltet. Alles folgt dem Leitsatz: „Prävention vor Rehabilitation“.

Am Hanauer Standort der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) nutzen seit diesem Herbst rund 25 Arbeitsuchende das freiwillige Angebot. Einmal wöchentlich nehmen sie neben ihrer Haupt-Qualifizierungsmaßnahme an AktivA teil. Als Trainingspartner konnte das KCA das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BWHW) gewinnen. „Bei AktivA greifen viele Zahnräder erfolgreich ineinander“, so Beate Langhammer, Stellvertretender Vorstand des KCA-Jobcenters, die ihren Kooperationspartnern dankt: „Das BWHW gestaltet das Angebot inhaltlich, die Krankenkassen stellen die Gelder bereit und AQA bietet uns hier eine hervorragende Infrastruktur.“ Gemeinsam mit Hans-Jürgen Scherer, Geschäftsführer der AQA, sowie Vertretern des vdek machte sie sich am 5. Dezember 2018 vor Ort ein Bild. Besonders gut nehmen alleinerziehende Frauen AktivA an. Eine Teilnehmerin vermutete als Ursache, dass junge Mütter in der Familie besonders gefordert seien. Gerade wenn der Partner fehle, sei jede Krankheit, jeder Ausfall eine kleine Katastrophe. Eingebettet in ein gesundes Frühstück entstand ein intensiver Austausch. „Auch wenn meine Kinder inzwischen groß sind, kann ich mich noch gut in ihre Lage hineinversetzen“, zollte Scherer den jungen Müttern Respekt, die von ihren vielfältigen täglichen Schwierigkeiten berichteten, Kinderbetreuung, lange Fahrtwege mit öffentlichen Verkehrsmitteln und knappe finanzielle Ressourcen unter einen Hut zu bringen. Übereinstimmend schilderten die Teilnehmerinnen, dass sie neben den zahlreichen Hilfestellungen und Praxistipps an AktivA auch die ungezwungene Gemeinschaft von Menschen in ähnlichen Lebenslagen schätzten.

„Ich freue mich persönlich sehr, dass wir mit unserem Angebot so viele alleinerziehende Mütter und Frauen aller Altersgruppen erreichen“, kommentiert Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des KCA-Verwaltungsrates sowie des AQA-Aufsichtsrates. Sie ermutigt Männer, Maßnahmen wie AktivA ebenfalls stärker in Anspruch zu nehmen. „Wir werden weiter auf unterschiedlichen Wegen, unsere Klientinnen und Klienten dabei unterstützen, gesund zu werden und zu bleiben!“


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