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Schwarz auf Weiß

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22.11.2016Odenwaldkreis: Fünf neu BASS-Studenten haben Ausbildung im Kommunalen Jobcenter begonnen

Bachelor of Arts – Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung mit vielfältigen beruflichen Perspektiven

Sehr zufrieden mit der Arbeit der neuen BASS-Studenten, die beim Kommunalen Job-Center des Odenwaldkreises vor einigen Wochen ihre duales Studium aufgenommen haben, zeigen sich der Kreisbeauftragte für Arbeit und Soziale Sicherung Michael Vetter (links) und Hauptabteilungsleiter Erich Lust (rechts). Das Ausbildungsziel Bachelor of Arts – Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung streben (von links) Alexandra Benz, Elena Roßnagel, Max Tritsch, Franziska Eisberg und Eva Marie Fischer an. Bild: Jana Brende / InA gGmbH

Bereits seit dem Jahr 2011 zählt im Odenwaldkreis das duale Studium „Bachelor of Arts – Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung (BASS)“ zur reichhaltigen Reihe der Ausbildungsangebote. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (FH) Fulda hat dieser Studiengang vor allem das Ziel einer späteren Beschäftigung im Kommunalen Job-Center (KJC). Er bietet im Bereich der sozialen Verwaltung – mit den Schwerpunkten auf der Gestaltung und Verbesserung arbeitsmarktbezogener und sozialer Teilhabechancen sowie in der kommunalen sozialen Verwaltung – erstmals die Gelegenheit für ein duales Studium an. Dabei handelt es sich um das einzige online-Fernstudienangebot im Bereich Arbeit und Soziales in Deutschland.

In den zurück liegenden fünf Jahren schlossen alle BASS-Studenten des Odenwaldkreises ihre Ausbildung erfolgreich ab und sie bekamen schon vor dem Ende ihres Studiums eine Stelle im Kommunalen Job-Center angeboten. Aufgrund der anhaltend guten Beschäftigungsperspektiven hatte der Kreis auch 2016 fünf Studienplätze ausgeschrieben und vergeben. Derzeit werden insgesamt sieben Studierende beim KJC ausgebildet. Mittlerweile haben die in diesem Jahr ausgewählten Bewerber ihre Arbeit aufgenommen. In der ersten Zeit rückte die Vermittlung verwaltungsrelevanter und gesetzlicher Grundlage, sowie praktische Erfahrungen im Umgang mit den Kunden in den Blickpunkt.

An drei Wochentagen erproben sich die Studierenden in verschiedenen KJC-Abteilungen in der Berufspraxis, zwei weitere Tage sind für Erfahrungen im online-basierten Studium an der FH Fulda vorgesehen. Während sieben Semestern sind auch sieben Präsenzmodule in Fulda zu absolvieren.

Den abwechslungsreichen Aufbau des dualen Studiums beschreiben die derzeitigen BASS-Studenten als spannend und aufschlussreich, aber auch anspruchsvoll. So ist aus ihren Kreisen auch zu vernehmen, dass von den angehenden Akademikern ein großes Maß an Selbstdisziplin und Organisationstalent verlangt wird. Sie bringen Engagement und Einsatzbereitschaft mit, worüber sich die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung freuen, denn der Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern in der Sozialverwaltung ist aufgrund der sich häufig wandelnden gesetzlichen Grundlagen in jüngerer Zeit erheblich gewachsen.

Für die Beratung und Vermittlung arbeitsuchender Menschen wird ein stetig umfangreicher werdendes Fachwissen benötigt, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden. Neben Verwaltungs- und Sozialrechtskenntnissen müssen Mitarbeiter im sozialen Bereich auch arbeitsmarktpolitische Perspektiven, Fallmanagement zum Verständnis sozialer und familiärer Notlagen oder Leistungen von Krankenkassen und Rehabilitationsträgern im Auge haben. Zudem sind Kommunikation und Gesprächsführung, die es während des Studiums zu schulen gilt, wichtige Bestandteile der Arbeit mit den Kunden.

Aktuell läuft die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2017. Noch bis zum 30. November 2016 können sich Interessierte, die über die allgemeine Hochschul- beziehungsweise Fachhochschulreife verfügen, für das duale Studium beim Odenwaldkreis bewerben. Vorausgesetzt werden neben dem Interesse an den Themengebieten Arbeitsmarkt und Soziales ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein sowie soziale Kompetenz. Bewerbungsunterlagen können schriftlich beim Kreisausschuss des Odenwaldkreises, Personalamt, Michelstädter Straße 12, 64711 Erbach eingereicht oder per E-Mail an die Adresse bewerbung@odenwaldkreis.de geschickt werden. Weiterführende Informationen zum Studium gibt’s bei Heidi Vonderheid im Personalamt des Odenwaldkreises, Telefon 06062 70-206.


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Sophia Neuer (2. von links) ist stolz auf ihren Studienabschluss. Mit ihr freuen sich (v.l.n.r.) Britta Ziefle (Vorsitzende des Personalrats), Elena Roßnagel (Jugend- und Auszubildendenvertretung), Landrat Frank Matiaske, Petra Karg (Gleichstellungsbeauftragte des Odenwaldkreises) sowie Manfred Kaufmann (Leiter Personalamt). Foto: Saskia Hofmann

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Main-Kinzig-Kreis: Wächtersbach stellt syrischen Flüchtling im Bereich „Zentrale Dienste“ ein


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Für sein umfangreiches Sortiment sucht Holger Gunkel, Eigentümer des EDEKA-Marktes in Erbach, (rechts im Bild) regelmäßig Fachpersonal. Er sprach drüber mit Vertretern des Kommunalen Job-Centers sowie der InA gGmbH und Michael Vetter, dem Kreisbeigeordneter für Arbeit und Soziale Sicherung. Foto: Jana Brendel / InA gGmbH

03.04.2019
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