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Schwarz auf Weiß

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04.10.2016Odenwaldkreis: 10 Jahre InA gGmbH- Tochterunternehmen des Odenwaldkreises feiert Geburtstag

Gemeinnützige Gesellschaft zur Integration in Arbeit durch kontinuierlichen Ausbau der Geschäftsfelder im Bereich Arbeitsmarktintegration erfolgreich

Landrat Frank Matiaske (rechts) beglückwünschte die Geschäftsführer der InA gGmbH, Sandra Schnellbacher und Sven Glaser (2.v.l) zum Jubiläum und dankte Michael Vetter (3.v.l.), Kreisbeigeordneter für Arbeit und Soziale Sicherung, sowie Erich Lust (links), Hauptabteilungsleiter im KJC, deren Engagement die Gründung des Unternehmens maßgeblich unterstützte. Foto: Jana Brendel / InA gGmbH

Über den Tellerrand hinausschauen, neue Wege gehen und starke Ideen umsetzen: diesen Ansatz verfolgten vor nunmehr zehn Jahren Michael Vetter, Kreisbeigeordneter des Odenwaldkreises und Beauftragter für Arbeit und Soziale Sicherung, Erich Lust, Hauptabteilungsleiter für Arbeit und soziale Sicherungund Sandra Schnellbacher, Abteilungsleiterin des Kommunalen Job-Centers sowie Geschäftsführerin der InA gGmbH, als sie sich mit viel Engagement für die Gründung einer gemeinnützigen Einrichtung einsetzten, deren Ziel es sein sollte, arbeitsuchenden Menschen neue Wege bei der Integration in Arbeit zu bieten. Ein perfekter Anlass, um einen Blick zurückzuwerfen auf die spannenden Entwicklungen der vergangenen Jahre und um „Danke“ zu sagen, für die erfolgreiche Arbeit aller Beteiligten, die zur Etablierung der InA gGmbH im Odenwaldkreis beigetragen haben.

Man könne stolz sein auf das Erreichte und werde mit Sicherheit auch zukünftig einen wichtigen Beitrag für die Bürgerinnen und Bürger des Odenwaldkreises leisten, würdigte Landrat Frank Matiaske das Engagement der gemeinnützigen Gesellschaft und überbrachte persönlich Glückwünsche zum Jubiläum.

Besonders Michael Vetter ist es zu verdanken, dass vor mehr als zehn Jahren von Seiten des Odenwaldkreises, damals noch gemeinsam mit der BAW Odenwaldkreis gGmbH, die Weichen zur Schaffung der erforderlichen Strukturen gestellt wurden und im September 2006 die InA gGmbH als 100%ige Tochter der BAW Odenwald gGmbH, mit Hr. Jürgen Goisser als Geschäftsführer, gegründet werden konnte.

Ziel der InA gGmbH sollte es sein, Personen - die Leistungen im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) vom Kommunalen Job-Center (KJC) erhalten - über das Instrument der Arbeitnehmerüberlassung möglichst dauerhaft in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Grundlage hierfür ist die seit 2006 gültige Erlaubnis der InA gGmbH zur Arbeitnehmerüberlassung, erteilt durch die Bundesagentur für Arbeit. Dieses Instrument unterstützt den Arbeitgeber- und Personalservice (AGPS) der InA gGmbH seitdem bei seinen Bemühungen, Arbeitsuchende sowohl stellen- als auch bewerberorientiert in Arbeit zu vermitteln.

Trotz des Erfolges der Anfangsjahre sah sich die InA gGmbH 2011 kurz vor dem Aus, als – auch bedingt durch die Instrumentenreformen im Bereich des SGB II / SGB III – die bisherige Finanzierungs- und damit Geschäftsgrundlage der InA gGmbH wegzubrechen drohte. Eine schnelle Lösung musste deshalb her. Vom Kommunalen Job-Center kam damals der Vorschlag, die InA gGmbH organisatorisch stärker an den Odenwaldkreis und damit an das KJC zu binden und künftig noch effizientere und wertvolle Unterstützung bei der Entwicklung von Instrumenten im Rahmen von Arbeitsmarktdienstleistungen des SGB II zu erhalten und diese auch zielführend umsetzen zu können.

Im Ergebnis übernahm der Odenwaldkreis zum 01.01.2012 die Geschäftsanteile der InA gGmbH zu 100% von der BAW Odenwald gGmbH und hat diese seitdem unter eigener Trägerschaft, gemeinsam mit dem Kommunalen Job-Center, weiterentwickelt. Diese konstruktive und enge Zusammenarbeit der InA gGmbH mit dem KJC wird unter anderem unterstützt durch die Anstellung der Abteilungsleiterin des Kommunalen Job-Centers, Sandra Schnellbacher, als Geschäftsführerin der InA gGmbH (in Personalunion).

Und das Konzept hat sich durchgesetzt. So wurde der Arbeitgeber- und Personalservice (AGPS) der InA gGmbH bis heute personell stetig ausgebaut. Die Mitarbeiter betreuen mittlerweile bis zu 22 Arbeitskräfte im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassung – in diversen Arbeitszeitmodellen - und stehen den Arbeitgebern der Region darüber hinaus zu Fragen der Beschäftigung und/oder Förderung von langzeitarbeitslosen Kunden des Kommunalen Job-Centers mit Rat und Tat zur Seite. Von Seiten des KJC werden dem AGPS regelmäßig arbeitsmarktnahe Kunden für eine stellen- und bewerberorientierte Arbeitsvermittlung zugewiesen. So konnten dort allein im Jahr 2015 insgesamt 324 Arbeitsmarktintegrationen erreicht werden.

Mit der Erweiterung des Aufgabenbereiches und als Ergebnis der positiven Zusammenarbeit ist seit 2013 zudem das Maßnahmemanagement des KJC bei der InA gGmbH, im Team Arbeitsmarkt und Planung, angesiedelt. Auch der bereits bestehende AGPS wurde in dieses Team integriert. Aufgabe des Maßnahmemanagements ist es, das Kommunale Job-Center bei der Planung und Umsetzung von Eingliederungsmaßnahmen im Rahmen des SGB II und SGB III zu unterstützen, erforderliche Vergabeverfahren vorzubereiten, durchzuführen und zur abschließenden Entscheidung durch den Kreisausschuss des Odenwaldkreises auf- und vorzubereiten. Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Öffnung neuer Geschäftsbereiche wird die Geschäftsführung der InA gGmbH seit Januar 2015 gemeinsam von Sandra Schnellbacher und Sven Glaser wahrgenommen.

Um noch schneller und gezielter auf die Bedarfe des Kommunalen Job-Centers, aber auch des Arbeitsmarktes reagieren zu können, hat sich die InA gGmbH vor zwei Jahren außerdem als Maßnahmeträger zertifizieren lassen und ist somit zwischenzeitlich auch berechtigt, Eingliederungsmaßnahmen im Rahmen des § 16 SGB II in Verbindung mit § 45 SGB III für das Kommunale Job-Center durchzuführen. So startete im Oktober 2015 die Maßnahme „InA-Bewerbercenter“, die sich auf die bedarfsorientierte Beratung und Betreuung von Kunden des KJC während des Bewerbungs- und Integrationsprozesses fokussiert.

Mit „MInA – Migranten Integration in Arbeit“ wurde die InA gGmbH im Mai dieses Jahres mit einer weiteren Eingliederungsmaßnahme beauftragt. Insgesamt 60 Migranten, oft mit Fluchthintergrund, werden hier bei ihrer Arbeitsmarktintegration in Deutschland unterstützt.

Neben dem Personal in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt die InA gGmbH zwischenzeitlich ein Stammpersonal von 18 Beschäftigten, die das Kommunale Job-Center gemeinsam in allen Belangen der Arbeitsmarktdienstleistungen unterstützen und begleiten. Der Flexibilität und dem professionellen Einsatz ihrer Mitarbeiter und Unterstützer ist es zu verdanken, dass sich die InA gGmbH mittlerweile erfolgreich im Odenwaldkreis etabliert hat und mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag bei der Integration von arbeitsuchenden Menschen leisten kann.


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