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Schwarz auf Weiß

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29.02.2016Main-Kinzig-Kreis: Gemeinsames Projekt von DEHOGA und KCA-Jobcenter

Fachkräfteprojekt für heimische Tourismusbranche, Simmler zieht positives Fazit

(v.l.) KCA-Projektverantwortliche Erika Kollmann, Heinrich Denhardt, Hala Hirt, Christiane Denhardt und Kerstin Junghans (DEHOGA)

„Sie ist ein Sonnenschein“ – so charakterisiert Heinrich Denhardt, Inhaber des Grimmelshausen-Hotels in Gelnhausen seine neue Mitarbeiterin Hala Hirt. Lange hatte der Hotelier vergeblich nach einer zuverlässigen Kraft für sein traditionsreiches Haus in der Gelnhäuser Altstadt gesucht. Durch ein Projekt des Main-Kinzig-Kreises lernte er die 51jährige Syrerin kennen, die bereits seit 1985 in Deutschland lebt. Mit ihrer frisch abgeschlossenen, Gastronomie-spezifischen Weiterbildung verstärkt sie seitdem das Grimmelshausen-Team.

Im Sommer 2015 hatte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler dieses Projekt lanciert, um die hohe Nachfrage nach Fachkräften in der regionalen Tourismusbranche zu befriedigen. Dazu kontaktierte das Jobcenter des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) gemeinsam mit dem Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen hiesige Gastronomie-Betriebe und erfasste deren Bedarf. Das Jobcenter hatte dann aus seinem Bestand von Empfängerinnen und Empfängern von Arbeitslosengeld II 25 geeignete Personen identifiziert und diese bei der kreiseigenen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) drei Wochen lang in den Bereichen Housekeeping/Frühstücksservice sowie Service allgemein und Küchenhilfen qualifizieren lassen. „Die Nachfrage hat unsere Erwartungen noch deutlich übertroffen“, resümiert Simmler, die auch Vorsitzende des KCA-Verwaltungsrates ist. Nach erfolgreicher Qualifizierung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Praktika bewähren. Dies mündete bislang für 19 in einem festem Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag. „Wir wollen natürlich für alle eine gute Lösung finden und kümmern uns auch nach Projektende um die Teilnehmer“, stellte Simmler klar.

Kerstin Junghans, Geschäftsführerin der DEHOGA-Geschäftsstelle Frankfurt Rhein-Main, zeigt sich hochzufrieden. „Unsere Initiative ist auf fruchtbaren Boden gefallen, die Resonanz aus unseren Mitgliedsbetrieben ist durchgängig positiv. Ich war überrascht, wie außergewöhnlich schnell und flexibel das Jobcenter agiert hat.“

Dort freuen sich die Verantwortlichen über zahlreiche neue Kontakte – auch für zukünftige Vermittlungen. Man hat zudem wertvolle Erkenntnisse in dem Projekt gewonnen. „Mobilität und Flexibilität sind erfolgskritische Faktoren“, so die Sozial- und Tourismusdezernentin. Arbeitssuchende ohne Führerschein stünden häufig vor Problemen zu wechselnden Arbeitszeiten auch dezentralere Orte im MKK zu erreichen.

Einer Neuauflage gegenüber zeigte sich Simmler aufgeschlossen. „Der Bedarf ist ungebrochen hoch, nach wie vor erreichen uns Anfragen und Stellenangebote.“ Zudem könne man das Projekt mit den gesammelten Erfahrungen noch effizienter organisieren. „Ich sehe uns als öffentlicher Dienstleister weiter in der Pflicht, den Tourismusstandort Main-Kinzig-Spessart auf allen Ebenen zu unterstützen.“


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