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Schwarz auf Weiß

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04.03.2014Main-Kinzig-Kreis: „Nach der Vermittlung ist vor der Vermittlung“

Lohrey-Klinik aus Bad Soden kooperiert mit KCADas Kommunale Center für Arbeit (KCA) kümmert sich im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises um Langzeitarbeitslose und erbringt Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch. Hinter dieser abstrakten Formulierung verbergen sich Männer und Frauen, die an dieser Stelle einen kleinen Einblick in ihre Lebensgeschichte erlauben:

 Die Schwimmbadtechnik zählt zu den zahlreichen Einsatzgebieten von Frank Steinbach (links); neben ihm Christiane Nix und KCA-Arbeitsvermittler Otto Koller

Die Lohrey-Klinik prägt das Bild der traditionsreichen Kurstadt Bad Soden. Als älteste Klinik am Ort, legt das Haus seine Therapie-Schwerpunkte auf Orthopädie, Rheumatologie und Geriatrie. Um offene Stellen zu besetzen, greift die Lohrey-Klinik regelmäßig auf die Unterstützung des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) zurück. Lohrey-Personalchefin Christiane Nix und KCA-Arbeitsvermittler Otto Koller kennen sich seit Jahren: Koller hat ihr neben Pflegekräften, Hauswirtschafterinnen und Küchenpersonal unter anderem auch einen Nachtwächter, eine Ökotrophologin sowie einen Physiotherapeuten vermittelt.

Einer von Kollers ehemaligen Schützlingen ist Frank Steinbach. Nach einer Odyssee durch verschiedene Zeitarbeitsfirmen geriet der einstige Langzeitarbeitslose in die Betreuung des KCA. Inzwischen hat er in Bad Soden als Haustechniker eine neue berufliche Heimat gefunden. Zusammen mit drei Kollegen montiert der gelernte Schlosser Möbel, fliest und streicht die 177 Zimmer oder hält die Außenanlagen in Schuss. Besonders stolz ist der 47jährige auf seinen Anteil an der Erneuerung und Renovierung des klinikeigenen Schwimmbades. Steinbach, der fußläufig zu seinem Arbeitsplatz wohnt,ist in Berlin aufgewachsen; was man ihm auch deutlich anhört: „Die Arbeit hier is jut fürs Selbstwertjefühl – dann weeßte wat de jeschafft hast.“

Arbeitsvermittler Koller hat ihn auch nach der Integration eng begleitet. „Herr Steinbach musste einige Rückschläge überwinden, aber ich konnte ihn motivieren durchzuhalten“, erklärt Koller. „Die Aufgabe unserer Arbeitsvermittler endet nicht mit der Integration“, weiß KCA-Vorstand Michael Krumbe. „Wir stehen sowohl dem Arbeitgeber als auch dem ehemaligen Arbeitslosen danach gerne noch zur Seite.“ Auf diese Weise habe man schon manches Arbeitsverhältnis vor dem frühen Ausgerettet und es entstünde das Vertrauen, auf dessen Basis weitere Vermittlungen möglich seien – so wie bei der Lohrey-Klinik. Krumbe, selbst ehemaliger Fußballprofi, bringt es frei nach Sepp Herberger auf den Punkt: „Nach der Vermittlung ist vor der Vermittlung!“


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