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Schwarz auf Weiß

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01.11.2013Kreis Bergstraße: Instrumente zur Armutsbekämpfung im Kreis Bergstraße

Neue Wege setzt auf individuelle Förderung aller Leistungsempfänger

Wie können Menschen im Arbeitslosengeld II-Bezug bestmöglich gefördert und ihre gesellschaftliche Teilhabe verbessert werden? Wie können Perspektiven geschaffen werden für ein Leben ohne Sozialleistungen? Getreu dem Motto „Nah am Menschen, nah an der Arbeit“ nimmt das kommunale Jobcenter Neue Wege im Kreis Bergstraße die Aufgabe wahr, arbeitslose Menschen im SGB II-Bezug auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und die Hilfebedürftigkeit zu verringern oder zu beenden.

Der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Thomas Metz erklärt: „Das gemeinsame Ziel, der schnelle Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt oder in Ausbildung erfolgt oftmals nicht geradlinig – Hindernisse müssen überwunden und ratsuchende Menschen schnell und kompetent unterstützt werden. Das kommunale Jobcenter bietet deshalb für Leistungsbezieher mit den verschiedensten Problemlagen individuelle Hilfestellung an. Gerade Überschuldung oder Suchtprobleme stellen für Betroffene ein großes Problem dar. Wir bieten mit flächendeckenden Schuldner- oder Suchtberatungsstellen Unterstützung an.“

Da eine gute berufliche Qualifikation Grundlage für eine erfolgreiche und dauerhafte Arbeitsaufnahme ist, stehen neben den für alle Altersgruppen offenen Förderprogrammen zielgruppenspezifische Qualifizierungsmaßnahmen für Leistungsbezieher unter 25 Jahren und über 50 Jahren zur Verfügung.

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt manche Menschen vor besondere Herausforderungen. Gerade junge und allein erziehende Mütter haben es im Vergleich zu anderen Bewerbern in der Regel schwerer, geeignete Ausbildungs- oder Arbeitsplätze zu finden. Hier kann eine Teilzeitausbildung eine neue Chance für einen Einstieg ins Berufsleben sein.

„Der demografische Wandel ist ein Thema, das uns alle angeht. Das Potential von jüngeren und älteren Menschen muss genutzt werden – eine gute Ausbildung ist das A und O. Menschen mit geringer Qualifikation werden künftig immer weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Deshalb muss mehr in die Weiterbildung von Arbeitslo­sen investiert werden. Im Hinblick auf diese Entwicklung bieten wir gezielt in Zukunft gefragte Ausbildungsgänge wie die Ausbildung zum staatlich geprüften Erzieher oder die Teilqualifikation Altenpflege und Hauswirtschaft an“, erklärt der Neue Wege Betriebsleiter Stefan Rechmann.

Um allen Kindern die gleichen Chancen auf Bildung und Entwicklung zu geben wurde 2011 das Bildungspaket für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen. Eltern die Sozialleistungen beziehen können Anträge stellen und beispielsweise Zuschüsse für Vereinsbeiträge, Mittagessen in der Schule oder Klassenfahrten erhalten.

Menschen mit gesundheitlichen Problemen werden auf ihrem Weg in die Berufstätigkeit durch die Maßnahme eoPLUS unterstützt. Wo liegen meine Beeinträchtigungen? Wie kann ich meine gesundheitliche Situation verbessern? Benötige ich eine Weiterbildung? Diese und weitere Fragen werden mit Ärzten, Psychologen und Arbeitsvermittlern angegangen, um den Weg in ein Beschäftigungsverhältnis zu ebnen.

„Wir müssen arbeitslose Menschen individuell und dezentral fördern. Für den einen mag eine Schuldnerberatung oder eine Therapie sinnvoll sein, für den anderen ein Schulabschluss oder eine berufliche Fortbildung. Unsere Fallmanager können mit den verschiedenen Angeboten gezielt auf die Interessen und Fähigkeiten der Langzeitarbeitslosen im Kreis Bergstraße eingehen“, so Thomas Metz abschließend.


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