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Schwarz auf Weiß

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12.08.2009Landkreis Darmstadt-Dieburg: Jeder Kunde bekommt, was er braucht

Kreisagentur für Beschäftigung entwickelt neues Konzept

Darmstadt-Dieburg - Eine effektivere Betreuung von arbeitslosen Hilfebedürftigen strebt die Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) mit einem neuen Konzept an, dass seit dem 1. Juli in der Fachabteilung "Aktivierende Hilfe" umgesetzt wird. Das Fallmanagement ist jetzt in zwei Aufgabenbereiche unterteilt - das beschäftigungsorientierte und das vermittlungszentrierte Fallmanagement. Bisher geschah die Betreuung der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen abhängig von ihrem Wohnort, die Fallmanager waren für die Betreuung in allen Lebenslagen - vom Suchtkranken bis zum Arbeitsfähigen - zuständig. Im vermittlungszentrierten Fallmanagement sind aktuell 2640, im beschäftigungsorientierten 5220 Personen bei der KfB registriert.

Auf Grund der Fülle individueller Belange konnte dabei nicht immer so effektiv wie nötig auf die Kunden eingegangen werden. "Mit der Trennung in zwei Teilbereiche können die Fallmanager tiefer in die Materie eintsteigen", ist Erster Kreisbeigeordneter Klaus Peter Schellhaas überzeugt. Neben einer Steigerung der Effektivität und einem flexibleren Umgang mit den Kunden ergibt sich vor allem auch eine sichere Anwendung der Gesetze und deren Voraussetzungen. Alles in allem haben die Fallmanagerinnen und Fallmanager auch Zeit für Ihr Klientel, aus einem immer komplexer werdenden Angebot von Arbeitsmarktinstrumenten kann gezielt und rasch auf einzelne Besonderheiten eingegangen werden.

Das beschäftigungsorientierte Fallmanagement kümmert sich um erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Defiziten in der Qualifikation. Die passgenaue Beratung und spezielle Unterstützungsleistungen verhelfen den Betroffenen zu gezielten Maßnahmen in der beruflichen Weiterbildung. Weiterhin werden in diesem Bereich Kunden betreut, die verschiedene Vermittlungshemmnisse haben und maßgeschneiderte Unterstützung benötigen - sei es bei der Sucht- oder Schuldenproblematik, bei psychischen Erkankungen oder bei der Vermittlung in Ein-Euro-Jobs.

Das vermittlungszentrierte Fallmanagement ist zuständig für die arbeitsmarktnahen Kunden und für die so genannten Aufstocker. Das sind die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die zwar einer Arbeit nachgehen, aber nicht über genügend Einkommen verfügen, um sich und ihre Familien zu ernähren. Durch ein spezifisches Vermittlungskonzept mit einer verstärkten Betreuung über sechs Monate sollen diese Personen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Das vermittlungszentrierte Fallmanagement arbeitet hierbei eng mit den Kollegen des Arbeitgeberservice der Kreisagentur zusammen, um exakt passende Arbeitsstellen zu akquirieren und zu vermitteln. Gewährt werden Unterstützungsleistungen sowohl für die arbeitslosen Kunden als auch für die Arbeitgeber, zum Beispiel durch die Zahlung eines Eingliederungszuschusses. Außerdem ist es das Ziel, die in Frage kommenden Personen in wohnortnahe Stellen zu vermitteln. "Jeder Kunde bekommt, was er braucht", sagt Klaus Peter Schellhaas,  der nach den ersten drei Wochen ein positives Fazit zieht: "Die ersten Kunden sind mit dem neuen Konzept höchst zufrieden und freuen sich über die noch intensivere Betreuung".


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